Beim KlassikFestival Schloss Kirchstetten ist der OpernWein weit mehr als eine Getränkebegleitung – er ist gelebte Festivaltradition und Ausdruck jener besonderen Verbindung, die das Weinviertel seit jeher prägt: Kultur und Wein gehören hier einfach zusammen. Jahr für Jahr wird ein eigener
Festivalwein ausgewählt, der das Programm musikalisch und kulinarisch begleitet. „Umso entscheidender ist die regelmäßige persönliche Qualitätskontrolle unseres OpernWeins“, betont Intendant Stephan Gartner augenzwinkernd.

Im Mai führte ihn sein Weg deshalb persönlich ins Weingut Ipsmiller nach Schrattenberg, zum Heimatort des OpernWeins 2026. Schließlich wollte sich der Intendant selbst davon überzeugen, ob sich der diesjährige Hauptdarsteller im Glas schon in Premierenform befindet: der Gelbe Muskateller. Die Lage vor Ort wurde eingehend geprüft – und selbstverständlich auch verkostet: Gemeinsam mit Petra Donner-Ipsmiller, Herbert Donner-Ipsmiller und Stephan Gartner wurde direkt am Weingut degustiert, diskutiert und fachkundig inspiziert. Das Ergebnis fiel eindeutig aus: dem OpernWein geht es ausgezeichnet!

Mit viel Aufmerksamkeit gehegt und gepflegt, wächst bereits die Vorfreude auf seinen großen Auftritt im Festivalsommer: „Sein Charakter verspricht jedenfalls eine gelungene Premiere: helles Goldgelb im Glas, typische Muskataromen sowie traubige und fruchtige Nuancen – ein Wein, der schon jetzt Lust auf laue Sommerabende im Schloss macht“, verrät der Intendant.

Und wie es sich für ein Festival gehört, tritt auch der OpernWein nicht als Solist auf. Zum genussvollen Ensemble zählen außerdem ein Weinviertel DAC – als unverzichtbarer Fixstarter der Region –, ein Rosé, ein Merlot sowie der prickelnde IPSECO Riesling. Besonders der Merlot trägt eine unverwechselbare
Handschrift: Schrattenberg gilt als Rotweininsel des Weinviertels, und das Weingut Ipsmiller ist weit über die Region hinaus für seine exzellenten Rotweine bekannt.

So entsteht auch 2026 wieder, was Schloss Kirchstetten seit Jahren auszeichnet: eine stimmige Komposition aus einzigartigen Konzerten, regionaler Identität und Weinviertler Genusskultur – mit einem OpernWein, der seinen großen Auftritt kaum erwarten kann.

Sommerprogramm: Von Belcanto Oper hautnah bis hin zu spektakulären Open Airs

In der 28. Spielzeit bringt Intendant Stephan Gartner Gioachino Rossinis allererste Oper „La cambiale di matrimonio“ – „Der Heiratswechsel“ (29.7. bis 8.8.2026) – im „kleinsten Opernhaus Österreichs“ auf die Bühne. Nach selten gespielten Raritäten und weltweit populären Werken kehren Gartner und sein Team damit heuer zu den Ursprüngen der Rossini’schen Belcanto-Kunst zurück und präsentieren dessen Erstlingswerk. Den Einakter, eine typisch venezianische „farsa comica“, komponierte Rossini 1810 im Alter von nur 18 Jahren. Schon hier sprühen Witz, musikalische Charakterzeichnung und eingängige Melodien, die sein späteres Schaffen prägen sollten. In „La cambiale di matrimonio“ will der Londoner Kaufmann Mill seine Tochter aus Kalkül verheiraten – doch Fanny liebt einen anderen. Als der vorgesehene Bräutigam Größe beweist und auf sein „Geschäft“ verzichtet, wendet sich das turbulente Spiel überraschend zum Guten. „Eine spritzige Opernkomödie voller Witz, Tempo und Gefühl“, schwärmt Gartner. Für die Inszenierung konnte erneut
Richard Panzenböck gewonnen werden, für die musikalische Leitung zeichnet wie bisher Hooman Khalatbari verantwortlich.

 

Foto – v.l.n.r.: Stephan Gartner, Petra Donner-Ipsmiller, Herbert Donner-Ipsmiller © Weingut Ipsmiller

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